Archiv 2015

11.08.2015: VET in Europe - Country Report 2014

Der deutsche "VET in Europe - Country Report" 2014 ist veröffentlicht und steht nachfolgend zum Download bereit. Er bieten einen Überblick über Aufbau und Steuerung des deutschen Berufsbildungssystems und ist in englische Sprache verfügbar.

VET in Europe - Country Report 2014

25.06.2015: Europäische Minister einigen sich in Riga auf die Förderung einer wettbewerbsfähigen und innovativen beruflichen Aus- und Fortbildung

Am 22. Juni 2015 fand in Riga die Tagung der Minister für berufliche Aus- und Fortbildung, der Sozialpartner und der Europäischen Kommission statt.

In Form einer Erklärung, die die mittelfristigen Erfolge für die berufliche Aus- und Fortbildung bis 2020 festlegt, wurden die Rigaer Schlussfolgerungen bestätigt.

 

Riga Schlussfolgerungen

18.06.2015: Apprenticeship-type schemes and structured work-based learning programmes

Das Modell der dualen Berufsausbildung in Deutschland beruht auf einem breiten gesamtgesellschaftlichen Konsens, genießt ein hohes Ansehen und stellt dadurch einen Bildungsweg, dar den nach wie vor über 50% der Jugendlichen eines Jahrganges für sich wählen.

Die duale Berufsausbildung ist eine entscheidende Grundlage für Innovation, wirtschaftlichen Erfolg und ökonomisches Wachstum in Deutschland. Besonders die Kopplung an den Arbeitsmarkt und die Beteiligung der Unternehmen an der Ausbildung beschreiben einen wesentlichen Erfolgsfaktor. Vor dem Hintergrund des voraussichtlichen Fachkräftemangels, besonders auf dem mittleren Qualifikationsniveau, kann die duale Berufsausbildung helfen diese Lücke zu schließen. So werden Betriebe in die Lage versetzt ihre Fachkräfte praxisnah und den wirtschaftlichen Bedürfnissen entsprechend auszubilden. Für junge Menschen ist eine Berufsausbildung die Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe und Erweiterung der eigenen Selbstständigkeit.

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18.06.2015: Early leaving from education and training

In Deutschland führen unterschiedliche Wege zu einer beruflichen Qualifikation. Das duale System bildet jedoch den Kern beruflicher Ausbildung, weshalb der Fokus hierauf gelegt wird. Charakteristisch für diesen Ausbildungsweg, sind zwei Lernorte: Betrieb und Berufsschule.

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18.06.2015: Innovation in VET

Veränderungen in der Arbeitswelt erfordern einen stetigen Modernisierungsprozess der beruflichen Bildung in Deutschland. Dabei gilt es, innovative Ansätze und Modelle zu entwickeln und zu fördern.

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19.02.2015: Mehr als ein Drittel aller neuen Ausbildungsverträge in nur zehn Berufen

Aktuelle Ergebnisse der BIBB-Erhebung zum 30. September 2014

Neuer Spitzenreiter in der Rangliste der Ausbildungsberufe nach Neuabschlüssen ist 2014 der Beruf Kaufmann/Kauffrau für Büromanagement. Mehr als 29.100 Jugendliche haben zum Stichtag 30. September bundesweit in diesem Beruf einen neuen Ausbildungsvertrag unterschrieben. Grund für die neue Spitzenposition ist, dass die drei Vorgängerberufe Bürokaufmann/-frau, Kaufmann/-frau für Bürokommunikation sowie Fachangestellte/-r für Bürokommunikation mit Beginn des Ausbildungsjahres 2014/2015 zu einem neuen Ausbildungsberuf zusammengefasst wurden. Dadurch wurden die bisherigen "Top Drei"-Ausbildungsberufe laut einer aktuellen Analyse des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) jeweils um einen Platz verdrängt: Kaufmann/-frau im Einzelhandel mit rund 26.500 Neuabschlüssen, Verkäufer/-in mit rund 25.200 Neuabschlüssen und der/die Kfz-Mechatroniker/-in mit knapp 20.200 Neuabschlüssen.

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19.02.2015: Azubis haben erneut deutlich mehr im Portemonnaie

Entwicklung der tariflichen Ausbildungsvergütungen 2014

Die tariflichen Ausbildungsvergütungen sind im Jahr 2014 zum dritten Mal in Folge kräftig gestiegen. 802 € brutto im Monat verdienten die Auszubildenden durchschnittlich in Westdeutschland. Das ist ein Plus gegenüber dem Vorjahr um 4,6 %. Der Zuwachs fiel damit noch stärker aus als 2013 mit 4,1 %. In Ostdeutschland stiegen die tariflichen Ausbildungsvergütungen um 4,1 % auf durchschnittlich 737 € im Monat. Prozentual fiel die Erhöhung aber etwas schwächer aus als 2013 mit 5,0 %. Im Osten hat sich der Abstand zum westlichen Tarifniveau nicht verändert: Es wurden wie im Vorjahr 92 % der westlichen Vergütungshöhe erreicht. Für das gesamte Bundesgebiet lag der tarifliche Vergütungsdurchschnitt 2014 bei 795 € pro Monat und damit um 4,5 % über dem Vorjahreswert.

Zu diesen Ergebnissen kommt das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) in der Auswertung der tariflichen Ausbildungsvergütungen für das Jahr 2014. Ermittelt wurden dabei die durchschnittlichen Vergütungen für 179 Berufe in West- und 156 Berufe in Ostdeutschland. In diesen Berufen werden 88 % der Auszubildenden ausgebildet. Das BIBB führt die Auswertung seit 1976 jährlich zum Stichtag 1. Oktober durch.

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19.02.2015: Die praktische Seite der Berufsorientierung

BIBB stellt Modelle zur Organisation von Praxiserfahrungen vor

Was ist das Wichtigste bei der Berufsorientierung? Fragt man Jugendliche, dann stehen praktische Erfahrungsmöglichkeiten und Einblicke in das Arbeitsleben an erster Stelle. Auch Expertinnen und Experten betonen, dass das "Erproben" in Werkstätten und Betrieben die Kompetenzen für die Berufswahl entscheidend stärkt. Angesichts von rund 25 % vorzeitig gelöster Ausbildungsverträge und hoher Studienausstiegszahlen kommt der Berufsorientierung eine große Bedeutung für gelingende Übergangsprozesse in Ausbildung, Studium und Beruf zu. Eine neue Veröffentlichung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) zeigt "Die praktische Seite der Berufsorientierung" und Beispiele dafür, wie die Praxiserfahrungen junger Menschen in der Berufsfindungsphase erfolgreich organisiert werden können.

"Die Zielsetzung muss Prävention statt Reparatur durch frühe praxisnahe Berufsorientierung lauten!" betont BIBB-Präsident Friedrich Hubert Esser. "Dabei ist eine flächendeckende Einbindung der Schülerinnen und Schüler nötig, auch an Gymnasien."

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